Fachgruppe Hospiz- und Palliativpastoral

An dieser Fachgruppe nehmen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger teil, die in ihrem Arbeitsfeld auf einer Palliativstation oder in einem stationären Hospiz tätig sind. Neben der zentralen Aufgabe der Vernetzung in diesem so schnell wachsenden Bereich gilt es sich folgenden Themen inhaltlich zuzuwenden:

Dokumentation in den Krankenakten: Aus dem eigens entwickelten Fragebogen ergab sich eine Umfrage auf insgesamt acht Stationen oder Hospizen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Rahmen des Startet das Herunterladen der DateiPalliativkongresses 2008 in Wiesbaden als Startet das Herunterladen der Dateiwissenschaftliches Poster präsentiert.

Schweigepflicht: Vertiefung im Rahmen der Dokumentation mit dem Zielpunkt, Oberbegriffe zu finden, die dokumentiert werden können ohne dass der Inhalt des Gespräches dokumentiert wird.

Was ist Spiritualität? Sicher ist Spiritualität von dem Begriff Religion, Glauben, Frömmigkeit zu unterscheiden und eindeutig ist auch, dass es keine allgemeingültige Definition gibt. Nachdem diese Fachgruppe auch eng mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin/ AK spirituelle Begleitung vernetzt ist, sei hier auf die Definition dieser Arbeitsgruppe verwiesen: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.dgpalliativmedizin.de (um zum Text zu gelangen, dort nacheinander folgende Menüpunkte anklicken: "DGP Sektionen" > "Weitere Professionen" > "AK Spirituelle Begleitung").

Frage der Trauer- und Erinnerungskultur: Wie kann ich selber, die anderen Professionen und das ganze Behandlungsteam mit der täglichen Konfrontation umgehen. Welche Elemente einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind hilfreich und welche Freiräume braucht es für die individuelle Gestaltung des Abschieds? Auch die Frage der Gedenkgottesdienste mit den An- und Zugehörigen gehört zu diesem Themenkomplex.

Seelsorge als fester Bestandteil des Teams: Welche Konsequenzen hat dies für das Selbstverständnis des Seelsorgers, der von außen kommt und doch ganz im Team ist? Wie kann multiprofessionelles Arbeiten gelingen?