Hospiz- und Palliativpastoral

„Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.“
(Psalm 90,12)

„Leben bis zuletzt“

Dieses Motto hat sich die moderne Hospiz- und Palliativbewegung gegeben. Es mit Leben zu füllen, ist Aufgabe der zahlreichen Hospizvereine und Anlaufstellen, die es Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstervor Ort gibt. An diese kann man sich wenden, wenn Begleitung gewünscht wird.

Begleitung beim Sterben

In der Begleitung von Sterbenden ist es für den Begleiter wichtig, sich selbst mit der eigenen Motivation und den anderen mit seinen Erwartungen und Erfahrungen wahrzunehmen. Die Aufgaben und Möglichkeiten in den Blick zu nehmen, aber auch die Grenzen und die Endlichkeit in der Begleitung zu kennen, sind hierbei zentrale Bausteine, um diesen gemeinsamen Weg gehen zu können, der mit einem Abschied enden wird. Sich selber auf diesem Weg begleiten zu lassen, ist Aufgabe der Seelsorge.

Begleitung beim Sterben als Auftrag der Seelsorge

Neben der Begleitung im häuslichen Bereich durch die Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGemeindeseelsorger, wird auch in den Hospizen und Palliativstationen spirituelle Begleitung, die eine der vier Grundsäulen von palliative care darstellt, angeboten.

Fort- und Weiterbildung im Bereich von Hospiz- und Palliativpastoral

Für alle, die mit dem Thema Sterben und Tod konfrontiert werden, sich mit ihm ehrenamtlich oder hauptamtlich auseinandersetzen, ist es zentral, über die eigene Spiritualität, die eigenen Kraftquellen und den eigenen Glauben nachzudenken. Hierbei gibt es viele Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung.

Um Erfahrungen in der Begleitung Sterbender auszutauschen und sich auch inhaltlich weiter zu entwickeln, hat sich in der Erzdiözese München und Freising die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFachgruppe Hospiz- und Palliativseelsorge gebildet.